Wir, Jochen Heibertshausen und
Jost Butzko,
zwei Musiker, mussten uns durch unseren Beruf nicht nur mit dem Musikmachen,
sondern auch frühzeitig mit dem Musikhören auseinandersetzen.
Als Kinder des so genannten digitalen Zeitalters war es ein langer Weg
zurück zur guten, alten Schallplatte.
Auf der einen Seite begeistert von ihrem Klang, auf der anderen Seite
immer im Zweifel, ob man den neueren Techniken den Rücken kehren
kann, auf die man als heute produzierender Musiker angewiesen ist, war
für uns ausschlaggebend, dass unsere Vorstellung von Musik und
ihrer Wiedergabe sich mit dem Medium Schallplatte am ehesten deckte.
Dank einiger Freunde - hier vor allem Stefan Gellrich und sein
Geschäft, der „SG-Akustik“ in Karlsruhe, und
Martina Schöner von Garrard (siehe Links) - haben wir uns
zu zwei echten „Analog-Fetischisten“ entwickelt, trotz
aller Probleme, mit denen man dabei konfrontiert wird.
Wobei wir beim Thema wären: Ein Großteil der heute
verfügbaren Schallplatten ist in gebrauchtem Zustand. Jeder
kennt das Gefühl, wenn man eine perfekt aussehende Platte
gekauft hat, dann aber feststellt, dass aus der sorgsam zusammengestellten
HiFi-Anlage Geräusche kommen, die eher an ein Lagerfeuer
als an Musik erinnern (jeder hat da natürlich seine persönlichen
Toleranzgrenzen). Spätestens dann wird einem bewusst, dass
„Sauberkeit“ bei Schallplatten eine große Rolle
spielt.
Leider waren unsere Erfahrungen mit dem Plattenreinigen bis zum Wiedersehen
mit Martina (sie hatte mal vor Jahren berufsbedingt mit Jochens Anlage
zu tun) zum größten Teil enttäuschend. Durch ihr jahrelanges
Forschen auf dem Gebiet des Vinyl-Reinigens und den Bau der Loricraft
Maschine hat sie und ihre Firma nicht nur bessere, sondern durchweg hervorragende
Ergebnisse erzielt. Das alles wollten wir auch anderen Plattenliebhabern
ermöglichen, und so kam die Idee zu plattenwaschen.de
zustande. |